Was sind "Behaviours", "Conditions" und "Actions"?

Verstehen Sie die Kernkonzepte des VIP.LEAN Behaviours Builder. Erfahren Sie, was "Behaviours", "Conditions" und "Actions" sind und wie sie bei der Automatisierung von Jira-Feldmodifikationen zusammenarbeiten.

1. Was ist ein "Behaviour"?

Ein "Behaviour" ist ein Container, der eine Reihe von "Conditions" und "Actions" enthält, die in einem gemeinsamen Kontext arbeiten. "Behaviours" ermöglichen es Ihnen, Logik zu gruppieren und einen spezifischen Kontext für diese Gruppe zu definieren.

2. "Behaviour"-Struktur

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Jedes "Behaviour" enthält:

  • Name: Ein Label zur Identifizierung des "Behaviour".
  • Kontext-Definition: Eine Kombination von Spaces und Work Types, in denen dieses "Behaviour" aktiv ist.
  • "Behaviours" können entweder den Status Draft, Active oder Paused haben.

Enthaltene Artefakte:

  • "Actions": Legen fest, wie das Zielfeld innerhalb des "Behaviour"-Kontexts geändert werden soll.

Die Erstellung eines "Behaviour" ist immer der erste Schritt in einem logischen Workflow.

3. Was ist eine "Condition"?

Zusätzlich zu den "Behaviours" kann der Jira Admin die notwendigen "Conditions" für "Actions" festlegen, die Felder nach bestimmten Kriterien modifizieren. Der Jira Admin hat auch die Möglichkeit, "Conditions" direkt aus dem "Action"-Setup hinzuzufügen.

"Conditions" sind nicht zwingend erforderlich, um später "Actions" zu erstellen. Sie werden zentral gespeichert und können von allen "Actions" innerhalb des "Behaviour" wiederverwendet werden.

Eine "Condition" enthält:

  • Name: Ein Label zur Identifizierung der "Condition".
  • Condition Type: Die App bietet kontinuierlich neue Condition Types an.
  • Condition Expression: Die Jira-Administratoren geben den Condition Expression ein, den sie mit vordefinierten Operatoren und Eingabefeldern benötigen – ohne Code oder Skript.

Die App identifiziert, für welche Screens die "Condition" verwendbar ist: "CREATE", "TRANSITION", "VIEW". Dies basiert auf dem technischen Hintergrund der "Conditions". Zum Beispiel können Links erst ausgewertet werden, nachdem ein Work Item bereits erstellt wurde ("VIEW" / "TRANSITION").

4. Was ist eine "Action"?

Die "Action" beschreibt die spezifische Änderung, die der Jira-Administrator in einem ausgewählten Zielfeld durchführen will.

Eine "Action" umfasst:

• Name: Ein Label zur Identifizierung der "Action".
• Zielfeld: Jede "Action" zielt speziell auf ein ausgewähltes Feld ab. Mehrere "Actions" können auf verschiedenen oder denselben Feldern ausgeführt werden. Im Falle von Konflikten bietet Atlassian eine eingebaute Warnung, sodass der Admin Anpassungen vornehmen kann.
• Screens: Jede "Action" kann über eine Kombination folgender Screens funktionieren: "CREATE", "VIEW" und "TRANSITION".
• Event Type: Eine "Action" kann nach dem Laden des Screens und/oder bei jeder Änderung des Screens ausgelöst werden.
• "Conditions": Der Jira Admin kann entweder unbedingte oder bedingte "Actions" einrichten. Vordefinierte "Conditions" können mit logischen Operatoren kombiniert werden.
• Modification: Dies bezieht sich auf die UI-Änderung, die der Jira-Administrator anhand spezifischer Methoden für jeden Feldtyp konfiguriert.

Die Erstellung von "Actions" ist der letzte Schritt in einem logischen Workflow.

i Target Field Requirement: Das Zielfeld muss Teil des Screens sein, den Sie für die "Action" konfiguriert haben – im Projekt- und Work Type-Kontext des übergeordneten "Behaviour".
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